Informationen über Brustoperationen

 

  Brüstvergrößerung * Brustverkleinerung * Bruststraffung * Brustrekonstruktion * Gynäkomastie

 

 

 
 
 
 
 
 

 

 
 
 
 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Risiken und Nebenwirkungen bei einer Brustvergrößerung

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Allgemeine Operationsrisiken:

Größere Blutungen während oder nach der Operation können selten eine Nachoperation und/oder eine Bluttransfusion erforderlich machen.
Lagerungsschäden (Druckschäden an Nerven oder Weichteilen mit Empfindlichkeitsstörungen und selten Lähmungen der Gliedmaßen) sowie Haut- und Gewebeschäden durch Kriechströme, Hitze (z.B. Wärmematten) und/oder Desinfektionsmittel bilden sich meist von selbst zurück. Sie können in Einzelfällen aber auch eine langwierige Behandlung erfordern. Nicht immer gelingt eine vollständige Wiederherstellung der Nervenfunktion. Auch können dauerhafte Narben zurückbleiben.
Örtliche Infektionen können die Wundheilung verzögern. Unter Umständen muss dann das Implantat entfernt werden. Das Infektionsrisiko ist jedoch äußerst gering.
Auch bei normaler Wundheilung können die Narben zunächst verhärtet und deutlich gerötet sein, verblassen aber im Laufe der Zeit und werden zart und unauffällig. Bei Wundheilungsstörungen oder entsprechender Veranlagung können schmerzende und ästhetisch störende Narbenwucherungen mit Hautverfärbungen (Keloide) entstehen; durch Narbenschrumpfung kann es zu Bewegungseinschränkungen kommen. Mit konservativen Maßnahmen (z.B. Salben, Kortisoneinspritzung oder Druckmassage) und/oder Korrekturoperationen kann versucht werden, diese Narben zu verbessern. Ein Taubheitsgefühl der Haut im Bereich der Operationsnarbe kann zurückbleiben.
Da bei der Operation Hautnerven durchtrennt werden, lassen sich Gefühlsstörungen im Bereich der Narbe häufig nicht vermeiden; sie bilden sich meist, aber nicht immer, nach einigen Wochen zurück.
Wie nach jedem operativen Eingriff können sich Blutgerinnsel in den großen Venen bilden (Thrombose), die u.U. verschleppt werden und ein Blutgefäß verschließen (Embolie). Als vorbeugende Maßnahme kommt u.a. die Gabe gerinnungshemmender Mittel (z.B. die Injektion von Heparin) in Betracht, die allerdings zu Blutungsneigung und zu einer schwerwiegenden Störung der Blutgerinnung führen kann.
Bei Allergie oder Überempfindlichkeit (z.B. auf Medikamente, Desinfektionsmittel, Latex) können vorübergehend Schwellung, Juckreiz, Niesen, Hautausschlag, Schwindel oder Erbrechen und ähnliche leichtere Reaktionen auftreten. Schwerwiegende Komplikationen im Bereich lebenswichtiger Funktionen (Herz, Kreislauf, Atmung, Nieren) und bleibende Schäden (z.B. Organversagen, Lähmungen) sind sehr selten.
Auch vorbereitende, begleitende oder nachfolgende Maßnahmen sind nicht völlig frei von Risiken. So können z.B. Infusionen oder Injektionen gelegentlich örtliche Gewebeschäden (Spritzenabszesse, Nekrosen und/oder Venenreizungen/-entzündungen) sowie vorübergehende, sehr selten auch bleibende Nervenschädigungen verursachen.
Trotz aller Sorgfalt, mit der Fremdblutkonserven, Plasmaderivate und andere Blutprodukte hergestellt werden, lässt sich bei ihrer Übertragung/Anwendung eine Infektion, z.B. sehr selten mit Hepatitis-Viren (Leberentzündung) und extrem selten mit HIV (AIDS) sowie evtl. auch mit Erregern von BSE bzw. der neuen Variante der Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung, nicht sicher ausschließen.
Eine Eigenblutübertragung vermeidet solche Risiken. Ob eine Eigenblutspende bei Ihnen möglich und sinnvoll ist, werden wir mit Ihnen besprechen.

 

Spezielle Risiken und Nebenwirkungen eines Brustimplantates:

Das Implantat wird vom Körper mit dichtem Bindegewebe (Kapsel) abgegrenzt. Schrumpft oder verkalkt die Kapsel, kommt es zu einer - evtl. schmerzhaften - Verhärtung mit Spannungsgefühl. Das ästhetische Ergebnis kann sich dadurch verschlechtern. Nach einer Strahlenbehandlung ist dieses Risiko erhöht.
Auch nach Abschluss der Wundheilung können Flüssigkeitsansammlungen um das Implantat (Serome) auftreten, die in aller Regel vom Körper wieder aufgenommen werden.
Das Implantat kann seine Lage und/oder Form verändern. Ein Korrektureingriff kann dann notwendig werden. Die Kapselverhärtung kann auch nach einer Nachkorrektur erneut auftreten. Eine sogenannte "geschlossene Kapselsprengung" durch äußeren Druck sollte wegen des erhöhten Risikos einer Ruptur nicht durchgeführt werden.
Bei einer äußeren Gewalteinwirkung kann das Implantat reißen. Das auslaufende Silikongel bleibt in der Regel in der Höhle, die durch die Bindegewebskapsel begrenzt ist. Lässt eine Untersuchung mit Ultraschall keine eindeutige Aussage zu, empfiehlt sich eine Kernspintomografie. Bestätigt sich der Verdacht auf eine Beschädigung des Implantates, wird in der Regel ein operativer Austausch vorgeschlagen.
Liegt das Implantat hinter dem Brustmuskel, ist nicht auszuschließen, dass sich die Brust bei Armbewegungen verformt. Dort wo das Implantat direkt unter der Haut liegt, können sich - vor allem bei sehr schlanken Frauen - Falten des Implantates abzeichnen. Insbesondere bei Fehlbildung der Brust kann es zu Konturveränderungen kommen, bei denen sich der Unterrand des Drüsenkörpers abzeichnet. Hierdurch kann das ästhetische Ergebnis beeinträchtigt sein.
Bei jedem mit Silikongel gefüllten Implantat kann Silikon durch die Implantathülle austreten; die Menge hängt vom Implantattyp ab. Das Gel bleibt normalerweise innerhalb der Kapsel, kann aber auch von benachbartem Gewebe und allen Organen des Körpers aufgenommen werden.
Silikoneinlagerungen können aber auch andere Ursachen haben, da Silikon in der Medizin häufig verwendet wird und auch in vielen Produkten des täglichen Lebens vorkommt.

  • Kochsalzlösung wird rückstandslos vom Körper abgebaut und ausgeschieden.

Da silikongefüllte Implantate weitgehend strahlenundurchlässig sind, ist die Beurteilung einer Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust) erschwert. Deshalb muss Ihr Röntgenarzt vorher darüber informiert sein, dass Sie Implantatträgerin sind.
Brustkrebs ist bei Frauen der häufigste bösartige Tumor; er tritt nach Einsetzen eines Brustimplantates nicht häufiger auf. Es kann danach allerdings schwieriger sein, einen Tumor durch Abtasten oder Mammographie zu erkennen. Ihr Arzt wird mit Ihnen über Ihr individuelles Risiko für eine Brustkrebserkrankung sprechen.

 

Bitte unbedingt beachten! Sofern ärztlich nicht anders angeordnet!

Vor dem Eingriff

Der Operateur entscheidet, ob und wann blutgerinnungshemmende Medikamente (z.B. Marcumar®, Aspirin®) unter Kontrolle des behandelnden Arztes abgesetzt bzw. durch ein anderes Medikament ersetzt werden müssen.
Bei Rauchern ist die Wundheilung verzögert und die kosmetischen Ergebnisse können deutlich schlechter sein. Verzichten sie daher 6 Wochen vor und 4 Wochen nach dem geplanten Eingriff auf das Rauchen.

Nach dem Eingriff  

Hautverfärbungen, eine herabgesetzte Berührungsempfindlichkeit oder Überempfindlichkeit und ein gewisses Spannungsgefühl sind normal; diese Symptome klingen in der Regel nach wenigen Wochen ab.
Die Empfindlichkeit der Brustwarze kann auf Dauer eingeschränkt bleiben.
Die Stillfähigkeit kann, insbesondere nach einer Straffung der Brust, beeinträchtigt sein. Sprechen Sie im Falle einer Schwangerschaft mit Ihrem Arzt über Ihr Stillvermögen.
Vermeiden Sie für etwa 3 Monate Druck und Zerrungen im Operationsgebiet und Aktivitäten, bei denen Sie Ihre Armmuskeln stark beanspruchen (z.B. schweres Heben, Tennis, Reiten).

Falls Sie ein Implantat erhalten haben, werden wir Sie nach der Operation informieren

  • wann Sie wieder duschen, baden oder schwimmen dürfen
  • ob Sie durch Massieren des Implantates dazu beitragen können, einer Kapselschrumpfung vorzubeugen
  • wie lange Sie einen Spezial-BH oder einen Brustgürtel tragen sollten.

Schmerzen, eine Verkleinerung, Knoten oder Unebenheiten der Brust können auf einen Implantatdefekt hinweisen. Tritt eines dieser Symptone auf, sollten Sie sofort Ihre Ärztin/Ihren Arzt informieren.
Implantate haben eine begrenzte Lebensdauer. Es kann deshalb ein Austausch oder die Entfernung des Implantates erforderlich werden. Der Hersteller des Produktes, das wir Ihnen empfehlen, hat Daten zur Rupturhäufigkeit. Sie sollten Ihre Implantate deshalb nach der Operation in folgenden Zeitabständen untersuchen lassen: 1 Monat, 6 Monate, 12 Monate, danach einmal jährlich.

Das spätere Aussehen der Narben hängt nicht allein von der Operation ab, sondern auch von der Nachbehandlung und Ihrem eigenen Verhalten. Unnötige Bewegungen, die Zug oder Spannung auf die Wundränder ausüben, bitte möglichst vermeiden, da sie die Narbenbildung ungünstig beeinflussen. Kleine, quer zum Narbenverlauf geklebte Pflasterstreifen können das Operationsgebiet zusätzlich ruhigstellen. Intensive Sonnenbestrahlung der Narben für ca. 6 Monate vermeiden.
Bitte stellen Sie sich kurzfristig wieder bei Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt vor, wenn Narben dick oder auffällig werden oder sich einige Wochen nach Abschluss der Wundheilung ein starker Juckreiz einstellt.

 

 

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